Sorico

Von Domaso kommend, am Ende der Staatsstrasse Regina erreicht man den nördlichsten Ort am Westufer, Sorico, der 1432 als kleines Fischerdorf gegründet wurde. Rund um Sorico standen im Mittelalter viele Türme, die der Überwachung des Gebietes und zur Eintreibung der Wegezölle dienten. Ein dreistöckiger Turm aus dem 15. Jh. ist noch erhalten und steht in der Nähe der Brücke, die über den Fluss Mera führt.


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Fluss MeraFluss Mera


Die Mera, aus dem schweizerischen Bergell kommend, durchfließt auf ihrem Wege Richtung Süden den Lago di Mezzola und mündet bei Sorico in den Comer See. Gegenüber von Sorico ist auf dem sumpfigen Gelände der "Pian di Spagna", ein großes Naturschutzgebiet ausgewiesen worden. Es erstreckt sich vom Lago di Mezzola bis zum Comer See.

In Sorico beginnt die 125 km lange "Via dei Monti Lariani", ein Wanderweg, der über Pfade, Fahrwege und kleine Straßen in einer Höhe zwischen 800 und 1000 Metern vorbei an zum Teil verlassenen Bergdörfern bis Cernobbio führt. Zu empfehlen ist, immer nur ein Teilstück des Weges zu gehen und eventuell den Rückweg per Schiff zu bewältigen. Belohnt wird jede Wanderung mit einem herrlichen Panorama auf See und Berge.

Sorico: Strand La PuntaSorico: Strand "La Punta"




Aufwarten kann Sorico mit seinem Sandstrand (La Punta) beim Campingplatz "La Grande Quiete". Schattenspendende Bäume dienen der Erholung, und beim Flanieren über die Strandpromenade bietet sich Ihnen ein großartiger Blick über den See in Richtung Süden.


Sorico: StrandpromenadeSorico: Strandpromenade






Ab mittags kommen die Windsurfer auf ihre Kosten, wenn der Südwind Breva für ideale Wassersportbedingungen sorgt.









Eine Sehenswürdigkeit in der Ortsmitte von Sorico sollte man sich nicht entgehen lassen, die Pfarrkirche "Santo Stefano" aus romanischer Zeit, etwa 12. Jahrhundert.

Sorico: Pfarrkirche Santo StefanoSorico: Pfarrkirche Santo Stefano

Sorico: Pfarrkirche Santo StefanoSorico: Pfarrkirche Santo Stefano



















Im 16. Jahrhundert wurde der Bau um das Marmorportal, die Bögen des Chores und ein Kreuzigungsfresko an der Wand der Apsis erweitert. Viele Bilder stammen aus einer weiteren Veränderung im Inneren des Gebäude im 17. Jahrhundert.

300 m oberhalb des Ortes Sorico erkennt man die Wallfahrtskirche "Santuario di San Miro". Man erreicht sie über einen steilen Maultierpfad in ca. 30 Minuten von der Durchgangsstraße aus. Die Kirche stammt aus der romanischen Zeit und bemerkenswert sind die gut erhaltenen Fresken aus dem 16. Jahrhundert. Der Leichnam des 1381 verstorbenen Eremiten Canzo ist hier aufgebahrt. Er wurde zu seiner Zeit als Heiliger verehrt.

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