Ossuccio

Ossuccio vom SeeOssuccio vom See


Von Cernobbio kommend erreicht man über die Orte Moltrasio, Brienno und Argegno die Gemeinde Ossuccio. Sie setzt sich zusammen aus den Ortschaften Ospedaletto, Spurano und Isola, sowie dem ursprünglichen Ort Ossuccio oberhalb der Uferstrasse.


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Isola ComacinaIsola Comacina



Gegenüber der Gemeinde ist die einzige Insel des Sees zu bewundern: die Insel Comacina. Sie war über einen langen Zeitraum von den Römern belagert. Deren Hinterlassenschaft dient den Archäologen als wahre Fundgrube.

Ossuccio von der Wallfahrtskirche ausOssuccio von der Wallfahrtskirche aus





Aus Süden kommend trifft man rechts der "Via Statale Regina" im Ortsteil Ospedaletto auf ein außergewöhnliches kirchliches Bauwerk. Die Rede ist von der Kirche "Santa Maria Maddalena".



Santa Maria MaddalenaSanta Maria Maddalena

Die Ursprünge der Kirche gehen zurück auf das 12. Jh. Sie besteht aus einem einzigen Kirchenschiff, das mit einer halbrunden Apsis abgeschlossen wird. Das innere der romanischen Kirche ist mit mehr oder weniger gut erhaltenen Fresken ausgeschmückt. Eine der besterhaltenen zeigt die Mitglieder der adligen Familie "Giovio", umgeben von Heiligen. Herzog Giovio ließ im Jahr 1506 die Kirche restaurieren. Der Altar aus Alabaster zeigt ein in Stein gemeißeltes Bild der büßenden Maria Maddalena und das Wappen der Familie Giovio. Es ist eine Arbeit der "Maestri" des Intelvi Tals. Interessant ist der Glockenturm der Kirche. Im 14./15. Jh. wurde der ursprüngliche Turm im gotischen Stil erhöht. Dies ist gut zu erkennen an den oben spitz zulaufenden Fensterbögen. Das Dach wurde erst 1900 fertiggestellt.

Der Glockenturm zählt zu den beliebtesten Fotomotiven des Sees.

In der Ortschronik der Gemeinde ist zu lesen, das die Kirche früher von einem Hospiz umbaut war. Daher stammt auch der Name Ospedaletto ("Ospedale" = Krankenhaus).

Vom eigentlichen Ort Ossuccio - gegenüber von Ospedaletto gelegen - erreicht man die auf 400 m über den Meeresspiegel stehende Wallfahrtskirche "Madonna del Soccorso". Sie wurde ab 1635 gebaut und ist heute Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes. Entlang des Pilgerweges zur Kirche sind verschiedene Kapellen, sowie Statuen aus Gips und Stuck in Lebensgröße zu bewundern.

Von hier oben genießt man einen atemberaubenden Blick über den See. Eine Trattoria neben der Kirche lädt nach dem steilen Anstieg zu einer durststillenden Pause ein.

Wallfahrtskirche Madonna del SoccorsoWallfahrtskirche "Madonna del Soccorso"

Wallfahrtskirche Madonna del SoccorsoWallfahrtskirche "Madonna del Soccorso"

















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